Eure Bildwelt aufbauen
Wir klären mit euch, welche Bilder euer Unternehmen wirklich braucht, und fotografieren sie in einer einheitlichen Bildsprache.

Viele Unternehmen haben Tausende Bilder auf dem Server und finden trotzdem kein passendes, wenn für einen Post am Freitag ein Foto gebraucht wird. Das Problem ist selten die Menge. Es fehlen die richtigen Motive, im richtigen Format, in einer Bildsprache, die zusammenpasst.
Ein Schweizer Unternehmen braucht für Website, Recruiting und Social Media vor allem drei Bildgruppen: Portraits der Mitarbeitenden, echte Szenen aus dem Arbeitsalltag und Bilder von Produkten, Räumen oder Projekten. Diese Bilder sollten in einer einheitlichen Bildsprache entstehen, damit sie in allen Kanälen zusammen funktionieren.
Die Website ist für die meisten Kunden der erste Kontakt. Hier zählen Bilder, die zeigen, wer ihr seid und was ihr macht. Auf der Startseite funktioniert ein starkes Reportagebild meist besser als ein Produkt auf weissem Grund. Auf der Teamseite braucht es Portraits der Mitarbeitenden mit einheitlichem Licht und Ausschnitt. Und auf den Leistungsseiten Bilder, die die jeweilige Leistung konkret zeigen.
Oft unterschätzt wird, wie stark Webdesign Bilder beschneidet. Ein Headerbild im Format 21:9 auf dem Desktop wird auf dem Handy zum schmalen Hochformat. Wir fotografieren solche Motive deshalb mit Luft um das Hauptmotiv, damit die Webagentur später beide Ausschnitte setzen kann, ohne dass ein Kopf abgeschnitten wird.
Bewerbende wollen wissen, mit wem sie arbeiten würden und wie der Alltag aussieht. Dafür braucht es echte Mitarbeitende an ihren Arbeitsplätzen, Teams im Gespräch, die Werkstatt, das Labor oder das Büro, so wie sie wirklich aussehen. Gestellte Szenen mit Models erkennen Fachkräfte sofort. Warum das mehr schadet als nützt, erklären wir in Warum Stockfotos Bewerber kosten.
Ein Hinweis aus der Praxis: Plant für Recruiting-Bilder auch Lernende und jüngere Mitarbeitende ein. Für Schulabgängerinnen und Schulabgänger sind sie die glaubwürdigsten Gesichter, werden aber bei Shootings oft vergessen, weil sie genau an diesem Tag in der Berufsschule sitzen.
Auf LinkedIn und Instagram wirken Bilder, die nahbar sind und sich wiederholen dürfen. Wiederkehrende Formate, etwa ein Mitarbeitendenportrait pro Monat oder Einblicke in neue Projekte, schaffen Wiedererkennung. Die Bilder sollten im Hochformat 4:5 funktionieren und auch auf einem kleinen Bildschirm noch lesbar sein. Also ein klares Motiv statt fünf Dinge gleichzeitig.
Social-Media-Bilder ergänzen die Hauptbildwelt, sie ersetzen sie aber nicht. Handyfotos vom Teamevent sind völlig in Ordnung, solange daneben eine professionelle Basis steht, die den Ton angibt.
In Pitches und Berichten unterstützen Bilder den Inhalt. Hier braucht es ruhige Motive mit Platz für Text und Bilder, die Abläufe oder Ergebnisse zeigen. Für gedruckte Berichte zählt zudem die technische Qualität: volle Auflösung, kalibrierte Farben, saubere Retusche. Mehr dazu in Was macht einen Jahresbericht visuell überzeugend?
Damit all diese Bilder zusammenpassen, braucht es eine gemeinsame Bildsprache: ähnliches Licht, eine wiedererkennbare Farbstimmung, ein konsistenter Umgang mit Ausschnitten. Wie wir das mit Unternehmen erarbeiten, beschreiben wir in Wie entsteht eine authentische Bildwelt?
Vor allem Portraits der Mitarbeitenden, echte Szenen aus dem Arbeitsalltag und Bilder, die Produkte oder Leistungen konkret zeigen. Wichtig ist eine einheitliche Bildsprache über alle Seiten hinweg.
Bilder von echten Mitarbeitenden an ihren Arbeitsplätzen und von Teams im Alltag. Lernende und jüngere Mitarbeitende sind besonders für Schulabgänger glaubwürdige Gesichter.
Für spontane Einblicke ja, etwa vom Teamevent. Daneben braucht es aber eine professionelle Basis an Portraits und Reportagebildern, die den Look des Unternehmens prägt.
Für LinkedIn und Instagram funktioniert das Hochformat 4:5 gut. Wichtige Motive sollten deshalb beim Shooting auch im Hochformat fotografiert werden.
Mit einer definierten Bildsprache, die Licht, Farbstimmung und Bildausschnitte festlegt. Am einfachsten gelingt das, wenn derselbe Fotograf die Bilder über längere Zeit produziert.
Wir klären mit euch, welche Bilder euer Unternehmen wirklich braucht, und fotografieren sie in einer einheitlichen Bildsprache.


