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Wie bereite ich ein Fotoshooting für mein Unternehmen richtig vor?

Nicolas Wolf
3.9.26
•
3min
Saxofonbild auf dem Tisch / Fotoreportage

Am Shootingtag sieht man nur die Kamera, das Licht und die Leute vor der Linse. Ob der Tag gut läuft, ist aber meistens schon zwei Wochen vorher klar. Wir merken es spätestens beim Eintreffen: Liegt eine Shotlist bereit, wissen alle, wann sie dran sind, und ist das Sitzungszimmer geräumt? Dann wird es ein ruhiger Tag.

Ein Unternehmensshooting bereitet ihr in vier Schritten vor: ein Briefing mit Ziel, Zielgruppe und Einsatzorten, eine Shotlist mit allen Motiven, ein realistischer Zeitplan für Personen und Räume sowie geklärte Nutzungsrechte und Lieferformate. Wer diese vier Punkte vor dem Termin erledigt, bekommt mehr brauchbare Bilder in weniger Zeit.

Was gehört in ein gutes Briefing?

Das Briefing muss nicht lang sein. Eine Seite reicht oft. Wichtig ist, dass drei Fragen beantwortet sind: Wofür braucht ihr die Bilder, wen wollt ihr damit erreichen, und wo werden sie erscheinen? Ein Bild für die Karriereseite funktioniert anders als eines für den Geschäftsbericht oder ein Plakat am Bahnhof Olten.

Der Einsatzort bestimmt ganz praktische Dinge. Für Website-Header fotografieren wir im Querformat mit viel Luft für Text. Für Social Media brauchen wir dieselbe Szene zusätzlich hochkant. Wenn wir das erst nach dem Shooting erfahren, lässt sich das nur noch mit Beschnitt retten, und der kostet Auflösung. Legt dem Briefing ruhig zwei, drei Beispielbilder bei, die euch gefallen. Auch solche, die ihr gar nicht wollt. Das sagt uns oft mehr als jede Beschreibung.

Wie sieht eine brauchbare Shotlist aus?

Die Shotlist ist die Einkaufsliste für den Shootingtag. Wir arbeiten mit einer einfachen Tabelle: Motiv, Ort, beteiligte Personen, Format, Priorität. Die Priorität ist der Teil, den viele vergessen. Wenn am Nachmittag die Sonne in die Werkhalle drückt und der Zeitplan wackelt, wollen wir wissen, welche Bilder unbedingt im Kasten sein müssen und welche ein Bonus sind.

Typische Lücken, die wir in der Praxis sehen: Niemand hat an ein Bild vom Eingang gedacht. Die Geschäftsleitung ist auf der Liste, aber nicht der Kundendienst, der am Telefon das Gesicht des Unternehmens ist. Oder es fehlen Detailaufnahmen von Händen, Werkzeugen, Produkten, die später im Layout als ruhige Bilder zwischen Textblöcken gebraucht werden.

Was müsst ihr intern organisieren?

Hier scheitern die meisten Shootings, und zwar an Kleinigkeiten. Mitarbeitende wissen nicht, dass sie fotografiert werden, oder kommen im falschen Shirt. Im Büro stehen Kartons, auf den Bildschirmen sind vertrauliche Daten offen. In der Produktion läuft eine Maschine, die man für das Bild eigentlich stoppen müsste.

Bestimmt eine Person bei euch, die am Shootingtag den Überblick hat und Entscheidungen treffen darf. Informiert das Team eine Woche vorher, mit Hinweis auf Kleidung: einfarbig, keine feinen Streifen und keine grossen Logos fremder Marken. Plant pro Person für ein Portrait etwa zehn bis fünfzehn Minuten ein, für Arbeitsszenen deutlich mehr. Und rechnet Umbauzeit ein. Wenn wir mit Blitz und Softboxen von der Werkstatt ins Büro wechseln, sind das schnell zwanzig Minuten.

Bei Arbeitsplätzen mit Mischlicht, etwa Neonröhren und Tageslicht durch hohe Fenster, schauen wir uns den Ort wenn möglich vorher an. Dann wissen wir, ob wir Farbfolien, zusätzliches Licht oder eine andere Tageszeit brauchen.

Warum Nutzungsrechte vor dem Shooting geklärt sein sollten

Klärt vorab, wo die Bilder laufen sollen: nur Website und Social Media oder auch Print, Messe und bezahlte Werbung. Das beeinflusst die Offerte und die Lieferformate. Wir liefern in der Regel innerhalb von 7 bis 14 Werktagen, als hochaufgelöste Dateien für Druck und als optimierte Web-Versionen. Und denkt an die Einwilligung der Mitarbeitenden, die auf den Bildern erscheinen, besonders wenn die Fotos auch nach einem Austritt weiter genutzt werden sollen.

Wenn ihr noch am Anfang steht, lohnt sich ein Blick auf unsere Hinweise dazu, worauf ihr beim Beauftragen eines Fotografen achten solltet, und auf die Frage, was ein Fotograf für Unternehmen in der Schweiz kostet. Wie ein Tag mit Portraits und Reportage bei uns abläuft, seht ihr auf den Seiten zur Unternehmensreportage und zu Business Portraits.

Ein kurzes Briefing mit Ziel und Einsatzorten der Bilder, eine Shotlist mit allen Motiven, einen Zeitplan für Personen und Räume und die Klärung der Nutzungsrechte. Damit wird der Shootingtag planbar und es fehlen danach keine Bilder.

Eine Shotlist ist eine Liste aller Motive mit Ort, Personen, Format und Priorität. Wir erstellen sie bei Wolf Fotografie gemeinsam mit euch auf Basis des Briefings.

Am besten einfarbige Kleidung ohne feine Streifen oder grosse Fremdlogos, in der sich die Person wohlfühlt. Informiert das Team etwa eine Woche vor dem Termin.

Für ein Business Portrait rechnen wir mit etwa zehn bis fünfzehn Minuten pro Person. Arbeitsszenen und Ortswechsel mit Lichtumbau brauchen deutlich mehr Zeit.

Bei Wolf Fotografie liefern wir in der Regel innerhalb von 7 bis 14 Werktagen, als hochaufgelöste Dateien für Druck und als Web-Versionen.

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Euer Shooting gemeinsam vorbereiten

Wir erarbeiten mit euch Briefing und Shotlist und planen den Shootingtag so, dass er für euer Team gut machbar ist.

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