Lernt uns in einem Vorgespräch kennen
Erzählt uns von eurem Vorhaben. Wir zeigen passende Referenzen und schicken euch eine klare Offerte.

Einen Fotografen für das eigene Unternehmen zu beauftragen, passiert in vielen KMU alle paar Jahre einmal. Entsprechend wenig Routine gibt es. Man schaut sich zwei, drei Websites an, holt eine Offerte ein und hofft, dass es passt. Die Bilder bleiben danach oft fünf Jahre oder länger auf Website, LinkedIn und in Broschüren.
Worauf ihr achten solltet: Prüft zuerst, ob das Portfolio zu eurem Auftrag passt, also ob der Fotograf schon Menschen, Räume oder Produkte in der Art fotografiert hat, die ihr braucht. Klärt danach schriftlich Nutzungsrechte, Lieferumfang, Lieferzeit und Formate. Und achtet darauf, wie genau der Fotograf vor dem Shooting nachfragt, denn daran erkennt ihr, wie sorgfältig er am Set arbeitet.
Ein schönes Portfolio allein sagt wenig. Wichtiger ist, ob darin Aufträge vorkommen, die eurem ähneln. Wer hauptsächlich Hochzeiten fotografiert, kann trotzdem gute Portraits machen. Ein Teamshooting mit 40 Leuten in zwei Stunden, verteilt auf drei Standorte, ist aber eine andere Disziplin. Da geht es um Ablauf, Zeitplan und ein Lichtsetup, das bei der ersten Person gleich aussieht wie bei der letzten.
Schaut deshalb auf Serien statt auf Einzelbilder. Sehen die Portraits eines Teams einheitlich aus? Sind bei Architekturbildern die Linien gerade und die Farben neutral, auch in Innenräumen mit Mischlicht? Wirken Produktbilder über ein ganzes Sortiment gleich? Unsere Arbeiten findet ihr zum Beispiel unter Business Portraits und People.
Ein gutes Vorgespräch dauert selten länger als eine halbe Stunde. Diese Punkte sollten danach klar sein:
Wenn ein Fotograf auf diese Fragen ausweichend antwortet, wird es am Shootingtag selten besser. Umgekehrt merkt ihr schnell, wer selbst nachfragt: Wie ist das Licht in eurem Sitzungszimmer? Gibt es eine Fensterfront nach Süden? Darf in der Produktion fotografiert werden, oder gibt es Sicherheitsvorgaben? Solche Fragen zeigen Erfahrung. Wie ihr euch selbst gut vorbereitet, beschreiben wir im Beitrag Wie bereite ich ein Unternehmensshooting vor?
Der häufigste Streitpunkt nach einem Shooting sind nicht die Bilder, sondern die Nutzungsrechte. Darf die Agentur die Bilder für eine Plakatkampagne verwenden? Darf die Tochterfirma sie auf ihrer Website zeigen? Was passiert, wenn eine Person auf dem Gruppenbild das Unternehmen verlässt? Das sollte vor dem Shooting geregelt sein, nicht danach.
Achtet in der Offerte ausserdem auf den Umfang der Retusche. "Bildbearbeitung inklusive" kann eine einfache Farbkorrektur meinen oder eine aufwendige Hautretusche pro Portrait. Dasselbe gilt für Reisezeit, Spesen und Drohnenaufnahmen. Eine ehrliche Einschätzung, was ein Shooting realistisch kostet, findet ihr in unserem Artikel Was kostet ein Fotograf für Unternehmen in der Schweiz?
Für ein Produktshooting im Studio eher wenig. Für Architektur, Reportagen und Teamshootings vor Ort schon. Ein Fotograf in der Nähe kann vorab vorbeikommen, die Räume anschauen und den Sonnenstand prüfen. Bei einer Fassade, die nur am Vormittag Licht bekommt, ist das der Unterschied zwischen einem flachen und einem plastischen Bild. Er kann auch kurzfristig verschieben, wenn das Wetter nicht mitspielt, ohne dass gleich neue Reisekosten anfallen.
Wir sind mit unserem Studio in Olten zu Hause und fotografieren für Unternehmen in der ganzen Deutschschweiz. Ehrlich gesagt ist uns die Distanz weniger wichtig als die Vorbereitung. Wenn wir einen Ort vorher nicht sehen können, lassen wir uns Handyfotos und die Ausrichtung der Fenster schicken. Das reicht oft schon, um das richtige Licht mitzunehmen.
Lernt die Person kennen, die tatsächlich hinter der Kamera steht. Bei grösseren Anbietern ist das nicht immer die, die das Verkaufsgespräch führt. Gerade bei Portraits hängt viel davon ab, ob sich eure Mitarbeitenden vor der Kamera wohlfühlen. Das merkt man oft schon nach fünf Minuten im Gespräch.
Schaut im Portfolio nach Aufträgen, die eurem ähneln, und achtet auf ganze Serien statt einzelner Glanzbilder. Ein kurzes Vorgespräch zeigt zudem, ob der Fotograf gezielt nach Einsatzzweck, Räumen und Licht fragt.
Anzahl der bearbeiteten Bilder, Umfang der Retusche, Lieferformate, Lieferzeit, Nutzungsrechte sowie Reisezeit und Spesen. Je genauer das festgehalten ist, desto weniger Diskussionen gibt es nach dem Shooting.
Ohne andere Vereinbarung bleibt das Urheberrecht beim Fotografen, das Unternehmen erhält Nutzungsrechte. Für welche Kanäle, wie lange und für welche Firmen diese gelten, sollte vor dem Shooting schriftlich geregelt sein.
Bei Wolf Fotografie in der Regel 7 bis 14 Werktage. Bei grossen Produktionen mit aufwendiger Retusche sprechen wir den Liefertermin vorab mit euch ab.
Für Studioaufnahmen nicht zwingend. Bei Architektur, Reportagen und Teamshootings vor Ort hilft es, wenn der Fotograf die Räume vorher besichtigen und bei schlechtem Wetter kurzfristig verschieben kann.
Erzählt uns von eurem Vorhaben. Wir zeigen passende Referenzen und schicken euch eine klare Offerte.


