Kampagnenbilder richtig planen
Wir entwickeln mit euch Bildidee und Shotlist und fotografieren Kampagnenmotive, die in allen Formaten funktionieren.

Wir haben schon Kampagnen gesehen, bei denen viel Geld in Mediaschaltungen floss und die Plakate trotzdem kaum jemand wahrnahm. Die Zielgruppe stimmte, die Kanäle stimmten, der Slogan war gut. Das Bild war ein leicht bearbeitetes Stockfoto, das in ähnlicher Form schon bei zwei Mitbewerbern lief.
Marketingkampagnen scheitern trotz Budget an Bildern, weil das Bild als Erstes wahrgenommen wird und bestimmt, ob jemand überhaupt weiterliest. Ist es austauschbar, technisch schwach oder passt es nicht zur Zielgruppe, verpufft auch die beste Mediaplanung. Wer das Bildbudget erst am Schluss aus dem Rest bestreitet, spart an der falschen Stelle.
Im Feed oder an der Bushaltestelle habt ihr kaum eine Sekunde. In dieser Zeit liest niemand eine Headline. Man sieht eine Fläche, eine Person, ein Produkt, Farben. Wenn da nichts hängen bleibt, ist die Chance vorbei. Dieser erste Moment lässt sich nicht mit mehr Streuung kaufen. Mehr Budget bedeutet dann einfach, dass mehr Leute an einem Bild vorbeiscrollen.
Einige Muster wiederholen sich so oft, dass wir sie inzwischen im Briefing direkt ansprechen:
Keiner dieser Fehler hat mit fehlendem Talent zu tun. Sie entstehen, weil die Bildproduktion zu spät und ohne klare Vorgaben geplant wurde.
Es hat eine klare Idee, die sich in einem Satz beschreiben lässt. Es zeigt echte Menschen oder das echte Produkt, keine austauschbare Annäherung. Und es ist für die Ausspielung gebaut. Bei Kampagnenshootings arbeiten wir deshalb im Tethered Shooting mit einem Layout-Overlay: Das Bild läuft direkt von der Kamera auf den Laptop, darüber liegt die Vorlage mit Textfeld und den Formaten 4:5, 9:16 und Querformat. So sehen Agentur und Kunde noch am Set, ob das Motiv in allen Ausspielungen funktioniert.
Auch die Farbe gehört dazu. Wenn eine Markenfarbe im Produkt vorkommt, fotografieren wir einen Colorchecker mit, damit das Rot auf dem Plakat dem Rot im Laden entspricht. Klingt nach Detail, fällt aber jedem auf, der vor beidem steht. Wie Produktbilder Werbung tragen, zeigen wir in Bilder, die verkaufen.
Die Bilder gehören an den Anfang der Planung, nicht ans Ende. Wir empfehlen, Konzept, Bildidee und Shotlist festzulegen, bevor das Mediabudget verteilt wird. Dann ist klar, welche Motive in welchen Formaten gebraucht werden, und das Shooting kann gezielt darauf hinarbeiten. Ein Tag mehr Vorbereitung erspart oft einen zweiten Shootingtag.
Je nach Kampagne braucht es dafür unterschiedliche Disziplinen: Produktfotografie im Studio, Portraits von Mitarbeitenden oder Kundinnen, oder Szenen aus dem echten Betrieb. Und falls ihr intern für das Bildbudget argumentieren müsst, hilft vielleicht unser Beitrag dazu, ab wann sich professionelle Fotografie lohnt.
Stockfotos werden von vielen Firmen verwendet und wirken deshalb austauschbar. Sie stellen keine Verbindung zur Marke her und werden im Feed oder auf Plakaten schnell übersehen.
Am Anfang, zusammen mit Konzept und Bildidee, noch bevor das Mediabudget verteilt wird. So ist klar, welche Motive und Formate gebraucht werden.
Wichtige Motive sollten mindestens im Querformat, im Hochformat 4:5 und für Stories im Format 9:16 funktionieren. Wir prüfen das am Set mit einem Layout-Overlay im Tethered Shooting.
Eine feste Zahl gibt es nicht, weil der Aufwand stark vom Konzept abhängt. Wichtig ist, dass das Bildbudget von Anfang an Teil der Kampagnenkosten ist und nicht aus dem Rest bestritten wird.
Ja. Wir fotografieren Produkt-, Portrait- und Reportagemotive für Plakate, Inserate, Websites und Social Media und liefern die Bilder in den benötigten Formaten.
Wir entwickeln mit euch Bildidee und Shotlist und fotografieren Kampagnenmotive, die in allen Formaten funktionieren.


