Wenn Sie auf «Alle Cookies akzeptieren» klicken, stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und unsere Marketingaktivitäten zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
0
%

Wann brauche ich für Produktfotografie einen Spezialisten und wann reicht ein Generalist?

Nicolas Wolf
9.7.26
•
2min
Saxofonbild auf dem Tisch / Fotoreportage

Viele Fotografen bieten alles an: Hochzeiten, Portraits, Events und eben auch Produkte. Das ist nicht per se schlecht. Aber Produktfotografie folgt anderen Regeln als ein Portrait, und das sieht man den Bildern an, sobald das Material anspruchsvoll wird.

Einen Spezialisten für Produktfotografie braucht ihr, wenn Material, Farbe oder Proportionen exakt stimmen müssen: bei Glas, Metall, Hochglanzoberflächen, Lebensmitteln und bei Sortimenten, die über Jahre einheitlich aussehen sollen. Für einfache Produkte mit matter Oberfläche, die vor allem auf Social Media laufen, reicht ein solider Generalist meistens aus.

Woran scheitert ein Generalist bei Produkten?

Am häufigsten an Reflexionen. Eine Edelstahlflasche spiegelt alles, was vor ihr steht: Softboxen, Stative, den Fotografen selbst. Wer das nicht kontrolliert, retuschiert hinterher stundenlang oder liefert ein Bild, auf dem das Produkt fleckig und verbogen wirkt. Wir bauen für solche Aufnahmen Licht mit grossen Diffusoren und schwarzen Flaggen auf, damit die Kanten eine saubere Linie bekommen. Wie das im Detail funktioniert, zeigen wir im Beitrag Produktfotografie für Glas und Metall.

Der zweite Klassiker ist Farbe. Ein Textil, das im Shop blau statt petrol erscheint, kommt zurück. Wir fotografieren deshalb in jeder Lichtsituation zuerst einen Colorchecker und kalibrieren unsere Bildschirme regelmässig. Das klingt pedantisch. Es ist aber der Grund, warum die Farbe beim zehnten Produkt gleich aussieht wie beim ersten.

Was macht ein Spezialist am Set anders?

Er arbeitet fast immer tethered, also mit der Kamera direkt am Laptop. So seht ihr und wir jedes Bild sofort gross, statt auf dem kleinen Kameradisplay zu raten. Staub auf einer Glasplatte oder ein verrutschtes Etikett fallen am Set auf und nicht erst bei der Abnahme.

Dazu kommt Planung. Vor einem grösseren Produktshooting erstellen wir eine Shotlist mit Ansichten, Formaten und Hintergründen und halten Kameraposition, Brennweite und Lichtaufbau fest. Kommen ein Jahr später zehn neue Artikel dazu, bauen wir das Setup nach und die neuen Bilder passen in den Shop.

Bei Food ist es nochmals eine eigene Welt. Dampf hält sich wenige Sekunden, Salat welkt unter warmem Licht, Saucen bekommen eine Haut. Deshalb wird im Studio gekocht und sofort fotografiert. Unser Studio in Olten hat dafür eine eigene Küche.

Wann reicht ein Generalist?

Ehrlich gesagt öfter, als Spezialisten zugeben. Wenn ihr Holzspielzeug, Textilien mit unkritischen Farben oder Verpackungen fotografieren lasst, die vor allem auf Instagram erscheinen, braucht es kein Lichtzelt und keine Farbkalibrierung bis ins letzte Detail. Ein Fotograf mit gutem Auge für Komposition und natürliches Licht liefert dort oft stimmungsvollere Bilder als ein reines Packshot-Studio.

Schwierig wird es, wenn sich die Anforderungen später ändern. Bilder, die für Social Media gedacht waren, landen plötzlich im Katalog oder auf einem Marktplatz. Dort fallen Unschärfen, Farbstiche und schiefe Kanten sofort auf.

Wie findet ihr heraus, was ihr braucht?

Stellt euch ein paar einfache Fragen. Spiegelt oder glänzt das Produkt? Muss die Farbe verbindlich stimmen, weil Kunden danach bestellen? Wird das Sortiment über Jahre erweitert? Sobald ihr eine davon mit Ja beantwortet, lohnt sich jemand mit Erfahrung in Produktfotografie. Einen Überblick über unsere Arbeit findet ihr unter Produktfotografie.

Wenn Produkte spiegeln oder glänzen, wenn Farben verbindlich stimmen müssen oder wenn ein Sortiment über Jahre einheitlich fotografiert werden soll. Auch Food-Aufnahmen gehören in erfahrene Hände.

Die Kamera ist direkt mit einem Laptop verbunden, und jedes Bild erscheint sofort gross auf dem Bildschirm. So lassen sich Staub, Reflexionen oder schiefe Etiketten noch am Set korrigieren.

Bei matten Produkten mit unkritischen Farben oft ja. Wer die Bilder später auch im Shop, im Katalog oder auf Marktplätzen nutzen will, sollte von Anfang an auf technische Qualität achten.

Mit einer Farbreferenz wie dem Colorchecker in jeder Lichtsituation, einem kalibrierten Bildschirm und einem einheitlichen Farbprofil in der Nachbearbeitung.

Ja. Das Studio in Olten ist für Produktaufnahmen eingerichtet und hat eine eigene Küche, damit Speisen vor Ort zubereitet und frisch fotografiert werden können.

Exklusive Einblicke. Keine Umwege.

Melde dich an und sei der Erste, der von neuen Fotografie-Trends und Projekten erfährt.

Mit dem Klick auf „Anmelden“ bestätigen Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Fokus gesetzt! Du bist ab sofort im Verteiler. Willkommen bei WOLF Fotografie.
Fehler im Bild. Wir konnten deine E-Mail-Adresse nicht speichern. Bitte versuche es erneut.

Produkte präzise fotografieren lassen

Glas, Metall, Food oder ganze Sortimente: Wir fotografieren in unserem Studio in Olten, farbtreu und reproduzierbar.

Weitere News

Illustration zum Thema kontinuierliche Fotografie-Strategie für Unternehmen
Trends

Fotografie-Strategie: Warum kontinuierlich fotografieren?

Warum Unternehmen regelmässig statt alle paar Jahre fotografieren sollten: aktuelle Bilder, einheitlicher Look und weniger Aufwand pro Bild.
Beitrag lesen
Nicolas Wolf
17.9.26
•
3min
Illustration zum Thema Kosten eines Fotografen für Unternehmen in der Schweiz
Trends

Fotograf Kosten für Unternehmen: Preise in der Schweiz

Was kostet ein Fotograf für Unternehmen in der Schweiz? Preise für Portraits, Shootings und Reportagen und was sie bestimmt.
Beitrag lesen
Nicolas Wolf
10.9.26
•
3min
Illustration zum Thema Vorbereitung eines Fotoshootings im Unternehmen
Trends

Unternehmensshooting vorbereiten: Briefing, Shotlist, Ablauf

Unternehmensshooting vorbereiten: Briefing, Shotlist, Zeitplan und Nutzungsrechte. Was ihr vor dem Shootingtag klären solltet.
Beitrag lesen
Nicolas Wolf
3.9.26
•
3min