Euer Bauprojekt fotografieren lassen
Wir planen Licht und Sonnenstand, fotografieren innen, aussen und aus der Luft und liefern Bilder für Vermarktung und Presse.
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Architekturfotografie hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die glatten HDR-Bilder mit leuchtend blauem Himmel und taghell ausgeleuchteten Räumen wirken heute schnell austauschbar. Bauherren, Architekturbüros und Immobilienvermarkter fragen bei uns zunehmend nach Bildern, die ein Gebäude so zeigen, wie man es vor Ort erlebt.
Die wichtigsten Trends der Architekturfotografie 2025 sind ein natürlicherer Bildlook, Drohnenaufnahmen für Lage und Kontext, die sichtbare Darstellung von Nachhaltigkeit und Bilder, in denen Menschen die Räume nutzen. Gemeinsam ist ihnen, dass Gebäude weniger als isolierte Objekte und mehr als Teil ihrer Umgebung gezeigt werden.
Nach Jahren mit stark bearbeiteten Bildern ist der Blick satt. Heute arbeiten wir mit Licht, das so fällt, wie es fällt. Wenn am Nachmittag ein Streifen Sonne über den Betonboden läuft, lassen wir ihn. Die Farben bleiben neutral, die Kontraste weich. Belichtungsreihen nutzen wir weiterhin, damit Fenster nicht ausbrennen, aber wir verrechnen sie so, dass das Ergebnis nicht künstlich aussieht.
Das setzt Planung voraus. Wir prüfen vorab den Sonnenstand für jede Fassade und wählen die Tageszeit danach. Ein Beispiel für diesen Ansatz ist unser Projekt Studiohaus Koya in Andermatt, wo das Tageslicht den Charakter der Räume trägt.
Drohnenaufnahmen gehören bei grösseren Projekten inzwischen fast immer dazu. Aus der Luft sieht man, wie ein Gebäude in die Umgebung eingebettet ist, wie es zum Nachbarhaus steht und wie das Areal funktioniert. Für Überbauungen, Industrieareale oder Schulanlagen ist das oft das wichtigste Bild der Serie. Wir fliegen selbst und kennen die Bewilligungsfragen, die in der Nähe von Flugplätzen oder in Siedlungsgebieten aufkommen. Mehr dazu im Beitrag Drohnenfotografie für Unternehmen.
Daneben werden Fotos zunehmend mit 3D-Visualisierungen kombiniert, etwa wenn ein geplanter Anbau in eine reale Aufnahme des Bestands montiert wird. Damit das glaubwürdig aussieht, muss die Fotografie Brennweite, Kamerahöhe und Lichtrichtung festhalten, die der Visualisierer übernehmen kann.
Begrünte Fassaden, Holzbau, Photovoltaik auf dem Dach oder wiederverwendete Bauteile sind für viele Projekte ein zentrales Argument, etwa für Wettbewerbe, Pressearbeit oder Investorengespräche. Fotografisch heisst das: Details zeigen. Die Verbindung von Holzelementen, die Struktur einer Lehmwand, die Pflanzen auf dem Flachdach. Diese Bilder entstehen meist mit längerer Brennweite und streifendem Licht, damit die Oberflächen sichtbar werden.
Leere Räume zeigen Proportionen am klarsten, das bleibt wichtig. Gleichzeitig wollen viele Auftraggeber sehen, wie ein Büro, eine Schule oder eine Wohnung genutzt wird. Wir fotografieren dafür oft zweimal: zuerst die Architektur pur, dann dieselben Räume mit Menschen in Bewegung. Mit etwas längerer Belichtungszeit verwischen die Personen leicht und lenken nicht vom Raum ab. Wer das kombinieren möchte, kann Architekturfotografie und Portraitfotografie bei uns gemeinsam buchen. Beispiele aus Logistik und Industrie zeigen die Projekte für Swiss Post Cargo und Gilgen Logistics.
Ungewöhnliche Perspektiven gehören ebenfalls dazu: Aufnahmen senkrecht von oben, Spiegelungen in Wasserflächen oder enge Ausschnitte, die nur einen Teil der Fassade zeigen. Sie funktionieren aber nur, wenn die Serie daneben auch die klassischen Übersichten enthält. Wie sich diese Entwicklungen weiterziehen, beschreiben wir im Beitrag Architekturfotografie Trends 2026.
Gefragt sind ein natürlicher Bildlook statt stark bearbeiteter HDR-Bilder, Drohnenaufnahmen für Lage und Kontext, die Darstellung nachhaltiger Bauweisen und Bilder, in denen Menschen Räume nutzen.
Bei grösseren Projekten, Überbauungen und Arealen fast immer, weil sie Lage und Umgebung zeigen. Bei einem einzelnen Innenausbau sind sie meist nicht nötig.
Über Details wie Holzverbindungen, Lehmwände, Fassadenbegrünung oder Photovoltaik, fotografiert mit streifendem Licht, damit Oberflächen und Materialien sichtbar werden.
Beides hat seinen Platz. Leere Räume zeigen Proportionen am klarsten, Bilder mit Menschen zeigen die Nutzung. Wir fotografieren deshalb oft beide Varianten derselben Räume.
Das hängt von der Ausrichtung der Fassade ab. Wir planen den Sonnenstand vorab, damit das Licht streifend über die Fassade fällt und die Struktur sichtbar wird.
Wir planen Licht und Sonnenstand, fotografieren innen, aussen und aus der Luft und liefern Bilder für Vermarktung und Presse.


